Geschichte VfR Wilflingen 1930 - 2005
Unter den jungen Leuten in Wilflingen reifte 1930 die Idee, einen Sportverein ins Leben zu rufen. Nach den ersten Aufzeichnungen im Protokollbuch wurde eines Samstagmorgens eine Zusammenkunft im Gasthaus „Klösterle“ vereinbart. Als wichtigstes Ergebnis dieser Zusammenkunft wurde beschlossen, einen Fußball anzuschaffen. Durch freiwillige Spenden war dieser grundlegende Beschluss bald in die Tat umgesetzt und quasi der erste Grundstein für die Vereinsgründung gelegt.
Am 19. März 1930 erfolgte die Einberufung einer Versammlung ins Gasthaus „Klösterle“ mit dem Ziel, eine Vorstandschaft zu wählen. Der Einladung folgten 25 junge fußballbegeisterte Männer. Aus deren Reihen wurden per Akklamation gewählt als Vorsitzender: Lehrer Alois Erath, Schriftführer Lehrer Alois Erath, Kassierer Hugo Keine, Ausschussmitglieder Vinzenz Weber, Josef Hirt, Emil Angst, Zeugwart und Spielführer Hugo Keine. Als Vereinslokal wurde das Gasthaus „Zum Klösterle“ bestimmt. Die Gründungsmitglieder waren: Hugo Kiene, Josef Münch, Johannes Leibold, Martin Amann, Heinrich Hermle, Leo Rottler, Emil Angst, Reinhold Angst, Oskar Kiene, Hugo Amann. Der „Verein für Rasenspiele“ (VfR) war geboren. Folgende grundlegenden Beschlüsse wurden in derselben Versammlung noch niedergelegt: Sportkleidung für Feldspieler, weißer Dress mit grünen Streifen und weißem Kragen dazu eine schwarze Hose. Für den Torwart, blauer Dress mit weißem Kragen und schwarzer Hose. Der Beitrag pro Monat betrug für aktive Spieler 0,25 DM und für passive Mitglieder 0,35 DM. Die Platzfrage dagegen konnte in der Gründungsversammlung noch nicht gelöst werden. Da der von der Gemeinde zur Verfügung gestellte Platz nicht ausreichte, wurden zwei Allmende hinzugepachtet. Der Spielbetrieb bewegte sich noch in bescheidenem Rahmen.
1. Mannschaft von 1930
stehend von li. n. re.
Karl Muschal, Josef Münch, Reinhold Angst, Josef Hirt, Heinrich Hermle, Johannes Hermle, Johannes Leibold, Anton Schneckenburger,
liegend: Johannes Leibold, Hugo Amann, Josef Rottler
Erst am 13. Januar 1935 wurde auf Initiative des damaligen Kassiers Johannes Leibold wieder eine Versammlung abgehalten, in der dann mit 11 Stimmen Johannes Amann zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt wurde. In dieser Versammlung wurde auch beschlossen, dem Deutschen Fußballbund –Gau Württemberg- beizutreten. In der Generalversammlung vom 23. April 1939 gab der bisherige Vorsitzende Johannes Amann sein Amt ab. Neuer Vorsitzender wurde Albert Widmann.
Da die meisten der aktiven Spieler mit ihrem Einzug zur Wehrmacht rechnen mussten, konnte auch keine Mannschaft zur Verbandsrunde gemeldet werden. Die Folge hiervon war, dass der Verein im November 1940 beim Verband abgemeldet wurde. Im April 1942 betrug die Mitgliederzahl noch 65 Personen, aber alle waren als passive Mitglieder zu werten. Laut Aufzeichnungen vom April 1944 waren von diesen 65 Personen 45 im Krieg. Bis zum 1. April 1944 sind 13 Kameraden gefallen.
Hinten: Richard Leibold,
Johannes Schneckenburger,
Erich Reger, Ludwig Seemann
Erhard Muschal, Josef Hermle,
Matthias Amann, Robert Götz.
Vorne: Emil Gießer, AlfredHattler, Karl Hermes
Nach Kriegsende wurde eine
Generalversammlung einberufen, die vom 2. Vorsitzenden Arthur Reger eröffnet
wurde. Arthur Reger, sowie der langjährige Kassier Johannes Leibold stellten
hierbei ihre Ämter zur Verfügung. In dieser Versammlung wurde durch „allgemeinen
Vorschlag“ Die neue Vorstandschaft bestellt. 1. Vorsitzender Adrian Seemann,
2. Vorsitzender Johannes Hirt, Schriftführer und Kassier Emil Leibold,
Ausschussmitglieder wurden Oskar Kiene, Arthur Reger, Johannes Leibold, Alfons
Giesser.
Durch das französische
Oberkommando wurde im Februar 1946 angeordnet, dass die Vereine neu zu gründen
seien. Auf Grund dieser Forderung tragen als Gründungsmitglieder folgende
Personen auf: Adrian Seemann, Martin Hirt, Emil Leibold, Johannes Hirt und
Alfons Giesser. In der Gründungsversammlung vom 30. September 1946 wurde
folgende Vorstandschaft gewählt: 1. Vorsitzender Josef Widmann, 2. Vorsitzender
Alfons Giesser, Schriftführer und Kassier Emil Leibold, Ausschuss-mitglieder
Oskar Kiene, Gustav Reger, Ottmar Widmann, Erwin Rottler. Als 53. Sportverein in
Südwürttemberg wurde der VfR Wilflingen dann am 31. Juli 1947 durch die
französische Militärregierung genehmigt. In der Sitzung am 14. August 1948 wurde
die Zahl der passiven Mitglieder Mit 80 angegeben, allerdings waren hiervon
noch 12 in Gefangenschaft oder vermisst.
Emil Leibold, der seit 1957 1. Vorsitzender war, stellte sein Amt 1966 zur
Verfügung. An seine Stelle trat in der Generalversammlung vom
12. Februar 1966 Erhard Hirt. Trotz dem ständigen Auf und Ab der ersten
Mannschaft zu dieser Zeit ließ sich die Vereinsführung nicht entmutigen. Dem
unerschütterlichen Optimismus und Idealismus des damaligen Vorsitzenden Erhard
Hirt ist es zu verdanken, dass auch diese schwierige Situation gemeistert
wurde. In der
Generalversammlung 1968 wurden sechs Spieler der ersten Mannschaft für 15
jährige aktive Tätigkeit geehrt. In dieser Versammlung wurde auch der Grundstein
für die Jugendarbeit gelegt. Seither nimmt der Vereinregelmäßig am
Jugendspielbetrieb des WFV teil.Anfang der 70er Jahre hatte
der VfR Wilflingen eine der ersten Damenmannschaften im Württembergischen
Fußballverband.
hinten: Elli Muschal, Helga Angst,
Susi Reuter,
Maria Meyer,
Lotte Amann,
Trainer Vinzenz Koch.
vorne: Margarete Hirt, Olga Melniczek,
Inge Amann,
Adelheid Schnee, Christa Seemann,
Maria-Louise Kiene
Vom 13. bis 16. Juni feierte der Verein sein 50-jähriges Jubiläum. Bereits am Freitag lud der Verein zum Fassanstich, der vom Bürgermeister und Festspräsidenten Erich Koch vorgenommen wurde, ins Festzelt ein. Am Samstag wurde ein AH-Turnier mit 6 Mannschaften Durchgeführt. Im Anschluss die Totenehrung auf dem Friedhof hatte die Gemeinde zum Stehempfang in den Vereinsraum der Turn- und Festhalle Eingeladen. Bürgermeister Koch würdigte die Tatsache, dass der Verein seit Bestehen der Turn- und Festhalle in verstärktem Masse in die Jugendarbeit und den Breitensport eingestiegen ist. Es folgten die vereinsinternen Ehrungen, welche ebenfalls im Vereinsraum verliehen wurden. Das weitere Programm, im Anschluss an den Stehempfang wurde im Festzelt von der Stadtkapelle Schramberg gestaltet. Der Sonntag begann mit einem Festgottesdienst, den Herr Pfarrer Dronia im Festzelt zelebrierte und der von der Musikkapelle Wilflingen musikalisch Umrahmt wurde. Um 10 Uhr begann ein Freundschaftsturnier der aktiven Mannschaften. Im Endspiel standen sich die Mannschaften vom FSV Denkingen und der TG RW-Altstadt gegenüber. Die Mannschaft aus Rottweil konnte das Spiel 2:1 für sich entscheiden und stand somit zum Schluss als Turniersieger fest. Zwischendurch lockerten die Frauen-Gymnastikgruppen aus Ratshausen und Wilflingen das Programm Auf. Am Montag stand dann noch ein Kinderfest auf dem Programm. Am Nachmittag waren verschiedene Aufführungen der Kindergarten-Kinder. Für die älteren Kinder fand ebenfalls am Nachmittag ein Schülerturnier Statt. Sowohl am Sonntag als auch am Montag Abend hieß es Tanz und Unterhaltung mit dem Missouri-Sextett.
Der VfR Wilflingen war im Jahr 1982 mit der Ausrichtung des Lembergwanderpokal-Turniers an der Reihe. Am 19. und 20. Juni wurden Die C- und A-Jugendturniere ausgetragen. Bei herrlichem Fußballwetter konnten die Zuschauer spannende Spiele sehen. Bei der C-Jugend standen sich die Mannschaften der SpVgg Aldingen und des SV Gosheim im Endspiel gegenüber. Gosheim gewann dieses Spiel mit 4:1. Im Endspiel der A-Jugend war auch unsere Mannschaft vertreten, musste Sich aber nach einen hart umkämpften Spiel mit 1:0 dem SV Gosheim Geschlagen geben.
Am darauffolgenden Wochenende, den 26. und 27. Juni wurden dann Die Turniere der AH- und der 1. Mannschaft ausgetragen. Am Samstag war der Wettergott nicht auf unserer Seite. Mehrere wolkenbruchartige Gewitter verwandelten unseren Platz wieder in den damals berüchtigten „Acker“. Bei der AH standen sich im Endspiel die Mannschaften aus Aldingen und Frittlingen gegenüber. Die Entscheidung fiel hier erst im Elfmeterschiessen, welches von Aldingen mit 2:1 gewonnen wurde. Am Sonntag, beim Turnier der Aktiven, hatte man dann zum Glück wieder Besseres Wetter. Nach einem Sieg gegen Frittlingen und einem Unentschieden gegen Denkingen stand unsere Mannschaft im Endspiel Dem SV Gosheim gegenüber, hier verlor man aber mit 3:0 und war zum Schluss leider nur zweiter Sieger. An dieser Stelle sollte noch erwähnt werden, dass der VfR Wilflingen zum Turnier der AH-Mannschaften einen neuen Pokal kaufen musste, da der Im Jahr zuvor gewonnene Wanderpokal im Laufe des Jahres im Vereinslokal „Klösterle“ gestohlen wurde und bis zum Turnierbeginn nicht wieder aufgetaucht ist.
Im Februar 1984 legte Erhard Hirt, nach 20-jähriger Tätigkeit in der Vorstandschaft, sein Amt als Vorsitzender des Vereins nieder. Vinzenz Koch, der die Nachfolge antrat, ernannte Erhard Hirt, für seine 20-jährige Tätigkeit, in der er zwei Jahre als 2 und 18 Jahre als 1. Vorstand fungierte, zum Ehrenvorstand.
Bei der Jahreshauptversammlung im Jahre 1985 verlieh Bürgermeister Erich Koch Herrn Erhard Hirt für seine langjährige Arbeit als Vorstand des VfR und als Vorstand des Turnhallenfördervereins die Landesehrennadel Baden-Württemberg.
Am Nachmittag des 12.
Oktober 1986 feierte der Verein das 10-jährige Bestehen der
Frauen-Gymnastikgruppe. Nach gymnastischen Einlagen und tänzerischen
Darbietungen durch die eigenen Mädchen- und Frauengruppen, sowie der
Gymnastikgruppen aus Wellendingen, Ratshausen und Schörzingen ehrte Brigitte
Hirt zum Schluss noch alle Damen, die von Beginn mit dabei waren für ihre
10-jährige Vereinstreue. Unser langjähriger Schiedsrichter, Herr Ottmar Haas,
wurde 1988 für 700 Spiele, die er für den VfR Wilflingen gepfiffen hat, geehrt.
Bei der Jahreshauptversammlung am 2.3.1989 legte Vinzenz Koch nach 5-jähriger
Tätigkeit als 1. Vorsitzender des Vereins sein Amt nieder. Als Nachfolger wurde
von der Versammlung Walter Reiser gewählt.
Für besondere Verdienste um den Verein wurde Vinzenz Koch bei der
Jahreshauptversammlung 1990 mit der Landesehrennadel des Landes
Baden-Württemberg sowie mit der silbernen Ehrennadel des Landessportbundes
ausgezeichnet.
Im Jahre 1992, bei der Jahreshauptversammlung, wurde Vinzenz Koch Zum Ehrenbeisitzer des Vereins ernannt. Bei dieser Versammlung wurde auch beschlossen die Mitgliedsbeiträge umzustrukturieren. Ebenfalls will man in Zukunft die Vereinsbeiträge per Einzugsermächtigung abbuchen und alle Vereinsmitglieder auf Karteikarten neu erfassen.
Bei der Jahreshauptversammlung am 13.03.1992, wurde der Versammlung eine neue Vereinssatzung vorgelegt. Die alte Satzung, die seit dem Jahre 1954 bestand, wurde überarbeitet und dem aktuellen Vereinsgeschehen angepasst. Diese neue Satzung wurde von der Versammlung einstimmig akzeptiert und trat mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Ottmar Haas, langjähriger Schiedsrichter des Vereins, pfiff am 12. April 1992 Sein 1.000stes Spiel für den Verein. Aus diesem Anlass wurde ihm seitens des Vereins ein kleines Geschenk überreicht.
hinten: Edith Leibold, Elli Muschal, Adelheid Schnee, Lotte Merker,
Mina Reger, Jutta Angst, Brigitte Hirt, vorne: Maja Reger, Martha Widmann, Mathilde Leibold, Lotte Amann, Christa Koch, Franziska Götz, Inge Amann,
Angela Moosmann. Auf dem Bild fehlt Christa Seemann
Seit Gründung der Frauengymnastik im Jahre 1976 hat die Teilnehmerzahl an den Übungsabenden leider etwas abgenommen, so dass man im Jahre 1992 beschlossen hat, die beiden bis dahin bestehenden Gruppen zu einer Gruppe zusammen zu legen.
Bei der Jahreshauptversammlung im Jahre 1992 legte Vorstand Walter Reiser der Versammlung die ersten Entwürfe und einen Kostenvoranschlag für das geplante Sportheim vor. Die Bauskosten für das geplante Sportheim würden sich nach Abzug der Eigenleistungen auf cirka 290.000,-- DM belaufen. Doch bereits bei der Jahreshauptversammlung im Jahr darauf musste man der Versammlung leider mitteilen, dass der Sportheimbau nochmals nach hinten verschoben werden muss, da es für den Erhalt des Spielbetriebs notwendiger ist, einen neuen Rasenplatz in der Nähe der Turnhalle zu bauen. Hier hatte man aber immer noch das Problem, dass die Geländeeigentümer die in Frage kommen, ihr Gelände gar nicht abgeben, bzw. nur gegen erhöhte Preise abgeben wollen. Zu einer Einigung zu diesem Zeitpunkt war es leider noch nicht gekommen.Im Jahre 1994 war wieder ein Wechsel in der Führungsspitze des Vereins.Vorstand Reiser stellte sein Amt als 1. Vorsitzender zur Verfügung. Von der Versammlung wurde Dietmar Hermann als Nachfolger gewählt.
900 Jahre Wilflingen – Für den Verein war es im Jahre 1995 eine Selbstverständlichkeit, sich auch an dieser 900 Jahr Feier zu beteiligen. Der Verein übernahm während des ganzen Jubiläums die Bewirtung der Bar. Auch am historischen Festumzug, der am Sonntag Nachmittag durch den Ort führte, nahm der Verein mit mehrerer Gruppen (Maurer und Gipser, Zimmermann, Halsgeige, Weber, Waschfrauen und Mosterei in Wilflingen), welche bei den zahlreichen Zuschauern mit viel Beifall aufgenommen wurden, teil.
Im Jahre 1995 wurde der Grundstein für eine Mädchen-Volleyballmannschaft gelegt. Bereits nach einer einjährigen Vorbereitungszeit nahm 1996 erstmals eine Mädchen-Volleyballmannschaft unsres Vereins an einer offiziellen Punkterunde teil und belegte nach Abschluss der Runde einen hervorragenden zweiten Platz.
Zum 50-jährigen Vereinsjubiläum unseres Patenvereins, dem SV Schörzingen, welches am Wochenende vom 19. – 22. Juli 1996 gefeiert wurde, überreichte man ein Bild mit Gravur. Bei den angesetzten Pokalturnieren nahm unser Verein sowohl mit der 1. Mannschaft als auch mit der AH teil. Leider konnten beide Mannschaften bei diesen Turnieren nur Plätze im Mittelfeld erzielen.
Im Jahre 1997 tragen sich einmal wöchentlich mehrere Damen aus der näheren Umgebung in Wilflingen zum Fußballtraining, so dass der VfR Wilflingen in diesem Jahr an insgesamt sechs Turnieren mit einer Damenmannschaft teilnehmen konnte. In der Vorentscheidung des LBS-Cups, in Fluorn, belegte unsere Mannschaft den 1. Platz, was die Teilnahme an der Endrunde in Stuttgart bedeutete. Leider reichte es in der Endrunde dann nur zum 7. aber dennoch hervorragenden Platz.Am 13. April 1997 durfte der Verein seinen langjährigen und vereinstreuen Schiedsrichter Ottmar Haas, vor einem Spiel das er in Gosheim pfiff, für 1500 Spiele, die er für den VfR Wilflingen gepfiffen hat, ehren. Zu diesem Anlass wurde ihm ein Bild mit Fußballmotiv und Widmung überreicht.Erneuter Wechsel in der Vereinsführung. Da Vorstand Dietmar Hermann sein Amt als 1. Vorsitzender des Vereins aus beruflichen Gründen abgeben musste, übernahm Wolfgang Maier, im Jahre 1998 die Führung des Vereins.
Step-Aerobic mit Leiterin Birgit Angst hinten: Heidi Aicher, Iris Muschal, Marion Meyer, Bettina Reger, Ingrid Reger, Mitte: Birgit Angst, Monika Götz, Jutta Maier, Juliana Kiene-Angst, Renate Hermle, vorne: Petra Amann, Stefanie Ganter, Hanna Haaga. Auf dem Bild fehlt Anette Hermann
Im Jahre 1999 wurde durch mehrere junge Frauen eine Stepp-Aerobic-Gruppe ins Leben gerufen. Unter der Leitung von Birgit Angst treffen sich die Damen einmal in der Woche zu einem gemeinsamen Übungsabend. Im Laufe der Jahre traten die Damen bei so mancher Veranstaltung auf und gaben ihre einstudierten Tänze zum Besten.
Um die
Schulden des Vereins schneller abbauen zu können, schlug Kassier Rudolf Seemann
bei der Jahreshauptversammlung im Jahre 2000 vor, einen VfR-Förderverein zu
gründen. Bereits am 10. September 2000 fand im Gasthaus Rössle die
Gründungsversammlung statt, zu welcher sich zirka 30 Personen eingefunden
hatten. Die damals gewählte Vorstandschaft hat sich bis zum heutigen Tage nicht
verändert:
1. Vorsitzender Karl Amann, 2. Vorsitzender Erhard Hirt, Kassier Vinzenz Koch,
Schriftführer Brigitte Hirt, Beisitzer Dieter Giesser.
An den beiden ersten Wochenenden im Juli 2000 feierte der Verein sein
70-jähriges Vereinsjubiläum. Zugleich war man Ausrichter des
Lembergwanderpokal-Turniers. Bereits am Freitag, 30. Juni, begann man mit einem
Elfmeterturnier, an dem zahlreiche Mannschaften aus Nah und Fern teilnahmen. Im
Anschluss war Tanz und Unterhaltung in der Turn und Festhalle. Am Samstag wurde
ein AH-Turnier mit 6 teilnehmenden Mannschaften durchgeführt, bei welchem im
Endspiel die Mannschaft aus Gosheim, gegen unsere Mannschaft, als Turniersieger
hervor ging. Am Abend wurden in der Festhalle viele langjährige
Vereinsmitglieder seitens des Vereins sowie des Verbandes für ihre Verdienste
für den Verein geehrt. Am Sonntag wurde das Turnier der Aktiven ausgetragen.
Auch hier ging die Mannschaft aus Gosheim als Turniersieger hervor. Das Turnier
der Jugendmannschaften wurde am darauf folgenden Wochenende ausgetragen.
Bei der Jahreshauptversammlung 2001 tauschten Dietmar Hermann und Wolfgang Maier erneut ihre Ämter. 1. Vorstand wurde Dietmar Hermann und 2. Vorstand Wolfgang Maier.
Anlässlich einer
gemeinsamen Weihnachtsfeier im Jahre 2001 wurde auch das 25-jährige Bestehen der
Frauengymnastikgruppe gefeiert. An diesem Abend wurden zahlreiche Damen, die
seit Beginn der Frauengymnastikgruppe mit dabei sind, für ihre 25-jährige
Vereinstreue geehrt. Die Damen der Frauengymnastik hatten dieses Jubiläum
bereits im Sommer mit einem 2-tägigen Ausflug an den Vierwaldstädter See
gefeiert.
Rudolf Seemann legte bei der Jahreshauptversammlung 2002 sein Amt
als Kassier, welches er seit 18 Jahren bekleidete, nieder. Von der
Versammlung wurde Thomas
Meyer einstimmig als Nachfolger gewählt.
Rudolf Seemann blieb dem Ausschuss als Beisitzer erhalten.
Am 19. Juli 2003 startete man früh morgens mit ca. 30 Mann, zu einem gemeinsamen Vereinsausflug ins Elsass. Bei herrlichem Wetter verbrachte Alt und Jung ein paar schöne und unvergessliche Stunden miteinander.
Bei der Jahreshauptversammlung im Jahre 2004 legte Vorstand Dietmar Hermann sein Amt als 1. Vorsitzender des Vereins nieder und trat zugleich auf eigenen Wunsch aus der Vorstandschaft aus. Als Nachfolger wurde von der Versammlung der bis dahin 2. Vorsitzende, Wolfgang Maier, bestimmt. Als dessen Nachfolger wurde von der Versammlung Wolfgang Aicher gewählt.
15 Jahre im Amt als Schiedsrichter für den VfR Wilflingen Helmut Seeburger wurde im Jahre 2004 von der Schiedsrichtergruppe Rottweil für seine 15-jährige Tätigkeit geehrt.
Der VfR Wilflingen besteht zum heutigen Zeitpunkt aus 376 Mitgliedern, davon sind 266 Erwachsene und 110 Jugendliche. Zur Zeit hat der Verein 52 Ehrenmitglieder, einen Ehrenvorstand, einen Ehrenbeisitzer und einen Ehrenspielführer.
1957 reifte
unter Führung des damaligen 1. Vorstandes Emil Leibold, in der Vorstandschaft
der Entschluss den weit vom Ort entfernten Sportplatz „Vor Aspen“ aufzugeben und
einen Platz in Ortsnähe anzulegen. Auf dem „Schlattwasen“ wurde ein geeignetes
Gelände gefunden. Durch Zusammenwirken der Vereinsgemeinschaft und durch eine
Haussammlung konnte das Werk rechtzeitig zum 30-jährigen Jubiläum im Jahre 1960
fertiggestellt werden.Da man für die Saison 1980/81 zwei aktive Mannschaften und
3 Jugendmannschaften zum Spielbetrieb abgemeldet hatte, war der Sportplatz bei
der Turnhalle völlig überlastet. Aus diesem Grund war man auf der Suche nach
einem geeigneten Gelände für einen zweiten bzw. für einen Ausweich-Sportplatz.
Da die Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern in Ortsnähe scheiterten,
plante man, dass man evtl. wieder „Vor Aspen“ einen Sportplatz bauen könnte. Um
diesen Plan in die Wirklichkeit umsetzen zu können, wären jede Menge
Erdbewegungen nötig gewesen. Letztlich scheiterte dieser Plan jedoch am Veto der
Naturschutzbehörde.
Zu Beginn der Runde 1981/82 war der im Jahre 1960 erbaute Sportplatz in einem
derart schlechten Zustand, dass er dringend saniert werden musste. Dies kann
jedoch nicht realisiert werden , da immer noch kein Ausweichgelände für einen
zweiten Sportplatz zu Verfügung stand.
In den Jahren 1984/85 wurde das Gelände „Vor Gruben“ für einen Sportplatz-Neubau ausgewählt. Karl Amann wurde von den Grundstückseigentümern signalisiert, dass sie zum Verkauf bzw. zum Tausch ihrer Grundstücke einverstanden wären. Auch die Anfrage über Zuschussmöglichkeiten bei der Gemeinde, beim Württembergischen Landessportbund sowie beim Regierungspräsidium Freiburg fiel positiv aus. Im März 1984 waren Bürgermeister Erich Koch und Karl Amann bei Herrn Hönnicke im Regierungspräsidium in Freiburg. Bei diesem Gespräch entstand der Plan, den alten Platz in einen Rindenplatz umzubauen. Noch am selben Abend fand eine Sitzung mit der gesamten Vorstandschaft statt. Hier wurde beschlossen, dass der in Nöggenschil bestehende Platz durch die Gemeindeverwaltung mit der Vorstandschaft und einigen Spielern besichtigt und getestet werden soll, was dann auch anfangs April geschah. Vor Ort erläuterte der Landschaftsarchitekt Bernd Wengmann den Aufbau und die Vorzüge dieses Systems. Mitte April fuhr man dann nochmals mit der kpl. 1.Mannschaft zu einem Freundschaftsspiel nach Nöggenschil. Da die Spieler mit den Platzbedingungen zufrieden waren, wurde in einer Sitzung Ende April der einstimmige Beschluss gefasst, einen solchen Platz mit Ricoten-Belag zu bauen. Der Umbau des Sportplatzes begann am 17. August 1984. Der Rindenbelag wurde durch freiwillige Helfer in Eigenleistung aufgetragen, insgesamt wurden hier 2150 Stunden unentgeltlich gearbeitet. Bereits am 28. Oktober 1984 konnte das erste Spiel auf dem neuen Platz ausgetragen werden, hier wurde die 2. Mannschaft aus Wehingen mit 4 : 3 besiegt.
Im Juni 1984 wurde bei der Gemeinde der Antrag gestellt, im Bereich des Sportplatzes einen Bebauungsplan aufzustellen, damit die Baugenehmigung für ein Sportheim beantragt werden kann. Diesem Antrag wurde vom Gemeinderat zugestimmt.
Am 13. und 14. Juli 1985 fand die Einweihung des neuen Allwetterplatzes statt. Am Samstag wurde bei herrlichem Wetter ein AH-Turnier ausgetragen. Beim Festakt am Abend wurden zuerst diverse Ehrungen durchgeführt, anschließend standen Unterhaltung, Tanz und Musik auf dem Programm. Am Sonntag, ebenfalls bei hochsommerlichen Temperaturen, wurde der neue Platz von Herrn Pfarrer Leitelt eingesegnet, im Anschluss wurde dann in der Turnhalle ein Festgottesdienst abgehalten, welcher von der Musikkapelle festlich umrahmt wurde. Beim Turnier der Aktiven stand am Schluss die Mannschaft des SC Wellendingen als Turniersieger fest. Alle Mannschaften waren über die gute Bespielbarkeit des neuen Allwetterplatzes überrascht.
Im Sommer 1987
fiel unser Allwetterplatz den starken Regenfällen zum Opfer. Bereits im Juni
wurde ein Teil des Rindenbelags durch starke Regenfälle weggeschwemmt. Doch es
sollte noch schlimmer kommen, am 8. Juli wurden ca. 70 % des Rindenbelags von
den Wassermassen weggeschwemmt. Um den Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können,
wurde bereits Mitte Juli ein neuer Rindenbelag aufgebracht.
Bei der Jahreshauptversammlung 1990 wurden der Versammlung erste Pläne für ein
Sportheim vorgelegt.
Im Dezember 1992 waren wieder diverse Sanierungsarbeiten am Rindensportplatz fällig. Zum einen war ein Teil der Rinde derart zerbröckelt, dass sich die feinen Rindenteile an manchen Stellen auf der Filtermatte sammelten und diese an diesen Stellen fast wasserundurchlässig machten, und zum anderen wurde im Sommer wieder ein Teil der Rinde durch starke Regenfälle weggeschwemmt. Bevor die neu bestellte Rinde aufgebracht werden konnte, musste die Rinde an den wasserundurchlässigen Stellen abgetragen werden.
In den Jahren 1994/95, unter dem damaligen Vorstand Dietmar Hermann, konnte man sich endlich mit den Grundstückseigentümern einigen, so dass einem Sportplatz-Neubau nichts mehr im Wege stand. Bei der GV im Jahr 1995 konnte man der Versammlung auch schon einen Kostenvoranschlag vorlegen. Die Gesamtkosten (ohne Eigenleistungen) würden sich auf ca. 270 000,-- DM belaufen. Dies würde für den Verein, nach Abzug der eingeplanten Zuschüsse, Steuerrückzahlung, Spenden ect., eine verbleibende Restschuld von ca. 50 000,-- DM bedeuten. Um diese Schulden schnellstmöglich zurückzahlen zu können, wurde in der gleichen Versammlung noch beschlossen, die Mitgliederbeiträge zu erhöhen. Die Beträge wurden wie folgt erhöht: Jugendliche von 10,-- auf 20,-- DM, Erwachsene von 20,-- auf 30,-- DM und Familienbeiträge von 50,-- auf 80,-- DM. Beitragsfrei sind Ehrenmitglieder, Wehrdienstleistende, das 3. und jedes weitere Kind einer Familie.
Am 15. April 1995 war es endlich soweit. Nach langen Verhandlungen, Ortterminen, Gemeinde- und Vereinssitzungen konnte der 1. Spatenstich für den neuen Rastenplatz gemacht werden.Als Bauzeit wurden von der Fa. Kutter ca. 6 Monate veranschlagt. In diesen 6 Monaten wurden ca. 8.000 Kubikmeter Erde bewegt und 1500 Meter Wasserrohre, 500 Meter Erdkabel, 300 Meter Wasserschlauch eingebaut. Zusätzlich wurden unzählige Kubikmeter Humus aufgetragen,verteilt und zerkleinert.
In Eigenleistung wurde die Stützmauer zum alten Sportplatz, der Einbau der Zisternen, das Verlegen der Wasserrohre und allerlei andere Arbeiten verrichtet. Insgesamt wurden über 3.000 Arbeitsstunden in Eigenleistung geleistet. Nachdem man durch die widrigen Wetterverhältnisse im Frühjahr nicht richtig voran kam, war im Sommer verstärkter Einsatz angesagt, damit der geplante Einweihungstermin, verbunden mit dem 65-jährigen Vereinsjubiläum, vom 30. September bis 02. Oktober 1995, eingehalten werden konnte. Bei einer Haussammlung im Mai kamen insgesamt 24.000 DM zusammen, welche man in die Anschaffung der für diesen Platz notwendigen Rasenpflegegeräte investierte.
Nachdem man 11 Jahre auf einem Rindenplatz spielen musste, konnte die Sportplatzeinweihung termingerecht vom 30. September bis 02. Oktober 1995 durchgeführt werden. Auf den Samstag hatte man ein AH-Turnier angesetzt, an dem insgesamt 6 Mannschaften teilnahmen. Am Abend stand Tanz und Unterhaltung mit den „Muppets“ auf dem Programm. Die Damen-Tanzgruppen aus Egesheim, Frittlingen und Zepfenhan bereicherten des Programm an diesem Abend mit ihren Tanzvorführungen. Nach einem Festgottesdienst in der Kirche war in der Turnhalle ein Frühschoppen, der durch die Musikkapelle Wilflingen musikalisch umrahmt wurde. Gleichzeitig wurde auf dem Platz ein Damenfußballturnier durchgeführt. Am Nachmittag wurde das Punktespiel VfR Wilflingen gegen den SC Wellendingen ausgetragen, hier ging unsere Mannschaft mit 3:1 als Sieger vom Platz. Auf den Montag hatte man ein C-Jugendturnier angesetzt, an dem namhafte Mannschaften teilnahmen. Neben den Mannschaften FC Bayern München, VfB Stuttgart, FC Kaiserslautern, Stuttgarter Kickers, SSV Reutlingen spielten auch eine Heubergauswahl sowie eine Spielgemeinschaft Wilflingen/Wellendingen bei diesem Turnier mit. Gleichzeitig zu diesem Turnier gab Buffy Ettmayer unserer Fußballjugend Trainingseinheiten verbunden mit einer anschließenden Autogrammstunde. Als weiterer Höhepunkt an diesem Nachmittag stand das Promi-Fußballspiel der Ortschafts- und Gemeinderäte gegen die Vereinsvorstände aus Wellendingen und Wilflingen. Zum Abschluss dieses Festes hatte man auf den Abend nochmals zum Tanz und Unterhaltung, mit den „Walulmer Musikanten“ eingeladen. An diesem Abend bereicherte die Jazztanzgruppe aus Schömberg das Programm mit ihrer Jazztanz-Aufführung. Nach diesen anstrengenden Tagen konnte der Verein auf ein erfolgreiches und gelungenes Fest zurückblicken.
Auch im Jahre 1997 war es wieder notwendig, den Rindenbelag am unteren Sportplatz zu ergänzen, da im Laufe der Jahre wieder einiges an Material weggeschwemmt wurde. Die Rindenteile, die man bei dieser Aktion aufgebracht hatte, waren zu groß. Um die Bespielbarkeit des Platzes zu verbessern, musste man im Jahre 1998 den Belag nochmals abtragen, zerkleinern und erneut aufbringen.
Im Jahre 2000 wurde beschlossen, den bestehenden Geräteraum am oberen Sportplatz so um- beziehungsweise anzubauen, dass man gleichzeitig ein kleines Sportheim einrichten kann, das den Vorschriften des WKD`s entspricht und zum Wirtschaftsbetrieb zugelassen wird. Um zusätzliche Bewirtungsfläche am Sportheim zu schaffen wurde im Jahre 2001 vor dem Sportheim eine Terrasse gebaut.
Anfang Mai 2001 begann die Firma Kutter mit den Umbauarbeiten am Rindenplatz in ein Rasenspielfeld. Zuerst musste der alte Rindenbelag kplett entfernt werden, dieser wurde auf dem oberen Parkplatz bei der Turnhalle zwischengelagert und konnte von der Einwohnerschaft aus Wellendingen und Wilflingen kostenlos abgeholt werden, so dass zum Schluss der komplette Rindenbelag seine Abnehmer gefunden hatte. Da die vorhandene Drainage des alten Platzes noch völlig in Ordnung war, mussten nur ein paar Querdrainagen eingebracht werden, danach wurde das Humus-Sandgemisch aufgetragen und der Platz eingesät. Die Umbaukosten für diesen zweiten Platz lagen bei ca. 200 000,-- DM.
Im März 2002 wurde die Terrasse vor dem Sportheim überdacht und so gestaltet, dass die Balkenkonstruktion zusammen mit Zeltplanen, die man ebenfalls gleich bestellte, als Anbau dient, der bei Festen als zusätzlicher Bewirtungsraum genutzt werden kann. Das Sportheim
Wurde vor der Einweihung innen und außen nochmals komplett neu gestrichen.
Am 05. Mai 2002 war es dann soweit. Der Verein konnte seinen neuen, zweiten Rasenplatz bei der Turnhalle sowie das Sportheimgemeinsam einweihen. Verbunden mit einem Frühschoppen, der durch den Musikverein Wilflingen musikalisch umrahmt wurde, wurde das Sportheim eingeweiht. Am Mittag stand das Punktespiel gegen den Lokalrivalen SV Schörzingen auf dem Programm, welches leider verloren wurde. Das geplante Einlagespiel der Jugendmannschaften SV Schörzingen gegen Wilflingen musste wegen der schlechten Witterung leider abgesagt werden.
Das Sportheim wurde im Jahre 2003 im hinteren Bereich nochmals erweitert. Um für die benötigten Gerätschaften für die Sportplatzpflege genügend Platz zu schaffen, wurde ein Geräteschuppen mit separater Einfahrt angebaut.
In der Vergangenheit hatte man bemerkt, dass die vorhandene Küche bei größeren Veranstaltungen zu klein ist. Deshalb wurde 2004 beschlossen, eine der Garagen im vorderen Bereich zu einer zusätzlichen Küche umzubauen, die den Anforderungen des WKD`s ebenfalls entspricht. Dieser Beschluss wurde noch im gleichen Jahr in Angriff genommen und in die Tat umgesetzt, so dass man für die Zukunft auch für größere Veranstaltungen bestens gerüstet ist.
Der Geschäftsbericht für das Jahr 1938/39 spricht davon, dass zwar etliche Freundschaftsspiele stattfanden, der Spielbetrieb in der Verbandsrunde dagegen „auf Grund von Mangel an Spielern, bedingt durch den Kriegsbeginn“ ganz zum Erliegen gekommen sei.
Bereits am 19. Mai 1946 wurde ein „Verbandsspiel“ gegen Deißlingen (8:2) und weitere Spiele in der sogenannten Kreisliga A Rottweil ausgetragen. Im Jahre 1947/48 nahm die 1. Mannschaft an einer Spielrunde im damaligen Kreis Hechingen teil.
In der Sitzung vom 14. August 1948 beschloss man in der Saison 1948/49 erstmals wieder an einer Verbandsrunde teilzunehmen. Im Spieljahr 1950/51 maß sich unsere Mannschaft mit Dunningen, Hochmössingen, Bösingen, Marschalkenzimmern, Weigheim, Villingendorf, Dornhan, Deisslingen, Zimmern und Göllsdorf und belegte am Schluss der Runde einen ausgezeichneten 2. Platz.
Die 1. Mannschaft konnte auch in den folgenden Jahren immer vordere Plätze erreichen.
Im Jahr 1953/54 wurde jedoch der sportliche Höhepunkt erreicht. Mit einem Punkteverhältnis von 21:1 wurde die Vorrunde abgeschlossen. Das erste Rückrundenspiel gegen Epfendorf endete allerdings mit einer 2:6 Niederlage. Weitere Niederlagen folgten. Durch Beschluss vom 31. Januar 1954 wurde erstmals ein auswärtiger Trainer angestellt, Herr Ruck aus Rottweil. Die Mannschaft fing sich wieder und war am Ende punktgleich mit dem FSV Schwenningen. Das darauffolgende Entscheidungsspiel fand am 30. Mai 1954 im Stadion in Rottweil statt. Der VfR Wilflingen gewann das auf hohem Niveau stehende Spiel mit 3:0 und war somit Meister der B-Klasse.
Im ersten Jahr in der A-Klasse lief alles nach Plan. Doch bereits im Spieljahr 1955/56 musste Die 1. Mannschaft zusammen mit dem SC Wellendingen den Weg zurück in die B-Klasse antreten.
Im Jahr 1961/62 wurde zum 2. Mal der Aufstieg in die A-Klasse geschafft. Leider war man am Ende der Vorrunde 1963/64 wieder auf dem letzten Tabellenplatz. Bedingt durch zahlreiche Spielerausfälle konnte das Blatt nicht mehr gewendet werden und man musste am Ende den Weg in die Kreisliga B antreten.
Im Jahr
1964/65 kam es für den VfR noch bitterer. Im letzten Spiel gegen den
Tabellenvierten VfB Bösingen musste, um den Abstieg zu verhindern, ein Sieg her.
Leider hat es nicht gereicht, die Mannschaft verlor in Bösingen mit 5:1. Damit
war der Abstieg in die C-Klasse besiegelt.
1966 schaffte die 1. Mannschaft den erneuten Wiederaufstieg in die B-Klasse,
stieg dann aber bereits im darauffolgenden Jahr gleich wieder ab in die
C-Klasse.
Im Oktober 1976 konnte Herr Heinrich Hoffmann aus Spaichingen als Trainer verpflichtet werden. Schon im Jahr1977 hatte er die Mannschaft soweit geformt, dass sie im direkten Vergleich mit den Konkurrenten Dietingen und Böhringen bestehen konnte. Durch den 3:1 Sieg gegen Hardt konnte die Meisterschaft in der C-Klasse errungen werden.
Somit spielt die Mannschaft wieder in der A-Klasse (früher B-Klasse) mit.
Quelle: 75 Jahre 1930 - 2005 VfR Wilflingen 1930 e.V.
Jahresrückblick